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Vorläufiger Reisepass

Schnell erklärt: Kurzfristig ausgestelltes Übergangsdokument für dringende Auslandsreisen ohne biometrischen Chip.

Was der Begriff bedeutet

Der vorläufige Reisepass wird bei dringendem Reisebedarf ausgestellt, wenn ein regulärer Reisepass nicht rechtzeitig verfügbar ist, etwa bei Verlust kurz vor einer Reise. Er enthält im Gegensatz zum regulären Reisepass keinen biometrischen Chip und wird von manchen Zielländern nicht anerkannt, weshalb die Einreisebestimmungen vorab geprüft werden sollten.

Verwandte Begriffe

Wer diese verwandten Begriffe kennt, versteht den Gesamtzusammenhang besser.

  • Reisepass beantragen — Der Reisepass wird für Reisen außerhalb der EU benötigt und ebenfalls persönlich im Bürgeramt beantragt.
  • Express-Ausweis — Beschleunigte Ausstellung von Personalausweis oder Reisepass gegen eine zusätzliche Gebühr.
Gut zu wissen

Bei Verlust von Ausweis oder Pass zählt der erste Schritt: sofort sperren lassen, dann neu beantragen.

Häufige Fragen

Diese Fragen erreichen uns dazu besonders oft.

Was ist der Unterschied zwischen Bürgeramt und Standesamt?

Das Bürgeramt ist für Meldeangelegenheiten und Ausweisdokumente zuständig, das Standesamt für Geburts-, Ehe- und Sterbeurkunden. In vielen Städten sind beide im selben Gebäude untergebracht.

Was passiert, wenn ich die Zwei-Wochen-Frist verpasse?

Es kann ein Bußgeld nach dem Bundesmeldegesetz verhängt werden. Die Praxis ist von Amt zu Amt unterschiedlich streng, ein rechtzeitiges Nachholen der Anmeldung ist trotzdem ratsam.

Was kostet die Ummeldung des Wohnsitzes?

Die Ummeldung selbst ist in der Regel kostenlos. Nur wenn ein neuer Adressaufkleber im Ausweis keinen Platz mehr findet und ein neuer Ausweis nötig wird, fallen dafür die regulären Ausweisgebühren an.

Brauche ich für die Anmeldung eine Wohnungsgeberbestätigung?

Ja, sie ist seit ihrer Wiedereinführung Pflicht bei der Anmeldung des Wohnsitzes. Der Vermieter muss sie ausstellen; ohne sie ist die Anmeldung in der Regel nicht möglich.