Vorläufiger Personalausweis
In einem Satz: Übergangsdokument ohne biometrische Merkmale bei dringendem Bedarf, etwa bei Verlust des Ausweises.
Was der Begriff bedeutet
Ein vorläufiger Personalausweis kann ausgestellt werden, wenn dringend ein Identitätsdokument benötigt wird, etwa weil der reguläre Ausweis verloren ging oder gestohlen wurde und die Neuausstellung nicht rechtzeitig fertig wird. Er enthält keine elektronischen oder biometrischen Merkmale und hat eine begrenzte Gültigkeitsdauer.
Angrenzende Themen
Erst im Zusammenspiel mit angrenzenden Begriffen wird der Vorgang klar.
- Personalausweis beantragen — Der Personalausweis ist für alle Deutschen ab 16 Jahren Pflicht und wird persönlich im Bürgeramt beantragt.
- Express-Ausweis — Beschleunigte Ausstellung von Personalausweis oder Reisepass gegen eine zusätzliche Gebühr.
Wer umzieht, muss sich innerhalb von zwei Wochen ummelden, sonst droht ein Bußgeld.
Häufige Fragen
Was Betroffene dazu am häufigsten fragen.
Wie viel kostet ein Personalausweis?
37 Euro für Personen ab 24 Jahren, 22,80 Euro für Personen unter 24 Jahren. Die Gebühr ist bundesweit einheitlich gesetzlich festgelegt.
Ist die Meldebescheinigung kostenpflichtig?
Ja, meist zwischen 5 und 10 Euro, die genaue Höhe legt jede Kommune selbst fest. Die einfache Meldebescheinigung ist in vielen Städten auch online erhältlich.
Was passiert, wenn ich die Zwei-Wochen-Frist verpasse?
Es kann ein Bußgeld nach dem Bundesmeldegesetz verhängt werden. Die Praxis ist von Amt zu Amt unterschiedlich streng, ein rechtzeitiges Nachholen der Anmeldung ist trotzdem ratsam.
Muss ich mich nach einem Umzug innerhalb derselben Stadt ummelden?
Ja. Auch ein Umzug innerhalb derselben Stadt löst die Meldepflicht aus. Die Ummeldung muss innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug erfolgen.